Leiden Sie an Gelbkörperschwäche?

Die Gelbkörperschwäche ist eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch. Auch Störungen im Menstruationszyklus werden oftmals durch sie bedingt.

Was ist eigentlich der Gelbkörper?
Der Gelbkörper entsteht wähend des Eisprungs aus dem Follikel. Er produziert das Schwangerschaftshormon PROGESTERON.
Progesteron sorgt dafür, dass sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut. Nur so kann sie sich auf die Einnistung der befruchteten Eizelle gut vorbereiten. Außerdem hält das Progesteron die Schwangerschaft aufrecht.

Demzufolge kommt es bei Frauen, die an Gelbkörperschwäche leiden NICHT zum Einnisten der befruchteten Eizelle, da zu wenig Endometrium (Gebärmutterschleimhaut) aufgebaut wurde. Die befruchtete Eizelle bleibt nicht haften, kann sich nicht einnisten und wird mit der nächsten Monatsblutung ausgeschieden.

Wie macht sich eine Gelbkörperschwäche bemerkbar?
Bei einigen Frauen treten ZWISCHENBLUTUNGEN im Zyklus auf. Häufig ist der Zyklus verkürzt. D.h. die Montasblutung erscheint zu häufig.
Zusätzlich leiden Betroffene oftmals an dem bekannten PMS (Prämenstruellen Syndrom):
Wassereinlagerungen im Bindegewebe
Myome der Gebärmutter
Zysten in den Brüsten bzw. den Eierstöcken
Harnblasenschwäche
Depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen werden ebenso häufig beobachtet.
Auch vorausgeganene Fehlgeburten können auf eine Gelbkörperschwäche hinweisen.

Wie kann die Homöopathie bei Gelbkörperschwäche helfen?
Die zahlreichen und positiven Erfahrungen aus der Praxis bestätigen, wie erfolgreich die Homöopathie bei einer Gelbkörperschwäche nicht nur die Symptome behandeln sondern auch die Ursache dafür dauerhaft beseitigen kann.
Viele Patientinnen erleben nach dem korrekt angepassten Konstitutionsmittel nicht nur einen normalen Zyklus; eine lang ersehnte Schwangerschaft kann sich demzufolge nun endlich einstellen.

Wie wird konkret behandelt?
Zuerst muss herausgefunden werden, warum die Patientin an Gelbkörperschwäche leidet. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedlicher Behandlungsansätze bedürfen. Ursächlich kann die Störung im Hypothalamus, der Hypophyse (unserer Hormonzentrale) oder in den Eierstöcken liegen.
In 49 % der Fälle tritt eine Gelbkörperschwäche nach langer Pilleneinnahme auf.
Die häufigste Ursache in der homöopathischen Praxis für eine erworbene Gelbkörperschwäche ist das PCO (Polyzystisches Ovarialsyndrom).

PCO und Gelbkörperschwäche – Was ist das genau?
Die Ursache hierfür liegt in den Eierstöcken, die vermehrt Androgene bilden – ein männliches Geschlechtshormon. Diese Androgene sind bei Frauen verantwortlich für:
Akne, Zunahme einer verstärkten, oft männlichen Behaarung, tiefe Stimmlage, männliche Körperproportionen und einer Rückbildung oder unausgereiften weiblichen Brust. An den Eierstöcken bilden sich viele Zysten, die Follikelreifung ist jedoch gehemmt.

PCO und Hashimoto
Das PCO-Syndrom geht auch häufig einher mit einer Schilddrüsenstörung, z.B. der Hashimoto-Thyreoiditis. Mittlerweile lassen sich bei 10 % der Bevölkerung erhöhte Auto-Antiköper im Blut nachweisen, was oft ein Hinweis auf Hashimoto ist. Demzufolge muss auch immer die Schilddrüse mitbehandelt werden, da eine Unterfunktion der Schilddrüse eine Unfruchtbarkeit begünstigt.

Was und wie viel kann die Homöopathie bei Gelbkörperschwäche erreichen?
Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass nach gründlicher Anamnese, Miteinbeziehung der Ursache für eine Gelbkörperschwäche und Anpassung des korrekten homöopathischen Einzelmittels der Großteil der Patientinnen innerhalb drei Monate erstmal eine Regulierung des weiblichen Zyklus erfährt:
ehemals verkürzte Zyklen normalisieren sich auf ca. 28 Tage,
ehemals aufgetretene Schmierblutungen bleiben weg,
ehemals lange Zyklen (oftmals über 40-50 Tage) regulieren sich ebenfalls auf normale 28 Tage.

Dieser erste Schritt muss erfolgen, bevor sich eine Schwangerschaft einstellen kann. Dann ist es in den meisten Fällen nur noch eine Frage der Zeit,wie schnell das lange ersehnte Wunschkind erwartet wird.

Zyklus-Monitoring:
Bei konkretem Kinderwunsch erhält die Patientin in der Praxis genaue Anweisung zur Messung der Basaltemperatur, um eine Temperaturkurve zu erstellen, die Auskunft über den Eisprung gibt. In enger Zusammenarbeit wird so der Tag des Eisprungs ermittelt, um eine baldige Schwangerschaft anzustreben.

Beliebte Mittel aus dem homöopathischen Praxisalltag:

Mönchspfeffer – Agnus castus
Unfruchtbarkeit
Gelbkörperschwäche mit depressiver Neigung
Sexuelle Unlust

Pulsatilla
schwache und verspätete Regelblutung
Weinerlichkeit
Stimmungsschwankungen
starker Kinderwunsch
weicher, mütterlicher Frauentyp

Sepia
Karrierefrau
große sportliche Aktivität
sexuelle Unlust
starke Körperbehaarung
ambivalenter Kinderwunsch
Regel spät und schwach oder zu früh und stark

Natrium muriaticum
Patienten, die Trauer und Kummer nicht überwinden können
Fehlgeburten in der Anamnese
Schilddrüsenstörung
häufig chronische Kopfschmerzen, Migräne
Geschlechtsverkehr schmerzhaft durch Trockenheit der Scheide

Diese Auswahl an homöopathischen Mittel ist natürlich nicht vollständig und in sehr gekürzter Form wiedergegeben. Sie soll lediglich kurz illustrieren, dass bei einer korrekten homöopathischen Arzneiwahl nicht nur das Symptom: Gelbkörperschwäche betrachtet wird sondern der ganze Mensch im Fokus der Behandlung steht.

Fruchtbarkeitsmassage nach Birgit Zart bei unerfülltem Kinderwunsch

Unerfüllter Kinderwunsch ist in der heutigen Zeit ein immer häufiger anzutreffendes Problem für viele Frauen.
Verschiedenste Gründe liegen diesem Beschwerdebild zugrunde. Oft haben die Frauen einen langen Leidensweg hinter sich. Einer künstlichen Befruchtung stehen viele kritisch gegenüber. Oft bleiben seelische Narben und nicht immer stellt sich Erfolg ein. Zudem belasten Hormontherapien den Organismus.

Die Fruchtbarkeitsmassage wurde von Dr. Gowri Motha entwickelt und von Birgit Zart nach Deutschland gebracht. Von Birgit Zart durfte ich diese erlernen.
Die Fruchtbarkeitsmassage ist eine bewährte Therapie, die zu einer sanften Empfängis verhelfen kann.
Sie wird am Rücken und am Bauch durchgeführt. Gezielt aber sanft wird dadurch das weibliche Hormonsystem reguliert, der Zyklus normalisiert sich, die weiblichen Organe werden verstärkt durchblutet. Verklebungen können gelöst werden, manchmal können auch Traumata bearbeitet werden. Vorher werden durch eine sanfte Entgiftungsmassage Leber und Nieren angeregt. Die Wirksamkeit der Fruchtbarkeitsmassage liegt bei ca. 60 % innerhalb eines Jahres. D. h. 6 von 10 Frauen werden nach einem Jahr schwanger.
Eine Grundbehandlung umfasst 6 Massagen. Es können selbstverständlich auch einzelne Massagen gebucht werden.
Die Fruchtbarkeitsmassage dauert ca. 30-40 Minuten. Ein einmaliges Vorgespräch mit Anamneseerhebung geht dieser voraus.

Unterstützend arbeite ich mit homöopathischen Mitteln sowie Urtinkuren, die zusätzlich auf das weibliche Hormonsystem positiv einwirken.

7 Abende im Frühjahrsemester

Die homöopathische Behandlung bei Neurodermitis

Die Neurodermitis hat in der homöopathischen Behandlung sehr gute Chancen auf Heilung.
Mein Therapiekonzept für meine Patienten mit Neurodermitis beinhaltet im Wesentlichen:
-

Die Gabe einer homöopathischen Arznei
nach klassischen homöopathischen Gesichtspunkten, die sowohl Charakter, Persönlichkeit, typische Verhaltensweisen, Vorlieben und Abneigungen sowie pathogene Faktoren und klinische Manifestationen der Neurodermitis berücksichtigen.

- Erstellung eines Ernährungsplans
Die Ernährung spielt in mindestens 20 % der Neurodermitis-Fälle eine bedeutende Rolle. Falls die Mutter das zu behandelnde Kind noch stillt,
muss die Mutter in der Stillzeit bestimmte Nahrungsmittel meiden.

- Pflege der neurodermitiserkrankten Haut
Die Basisbehandlung der Haut sollte mit hautfreundlichen Salben oder Bade-
zusätzen unterstützt werden um Superinfektionen zu vermeiden. Zu meiden
sind Produkte, die unterdrückende Substanzen enthalten bzw. auf Mineralöl-
basis hergestellt wurden; diese hemmen oft die natürliche Ausscheidungsfunktion der Haut.

Fall 1 des Säuglings L.B., der im Alter von 4 Monaten mit der der klinischen Diagnose Neurodermitis in meine Praxis kam.
Die juckenden, trockenen Ekzeme imponierten v.a. am Rücken, Brust und Bauch sowie typischerweise an den Kniekehlen.
Vor der Behandlung, siehe Bild oben:

Nach der Behandlung (3 Monate später), siehe Bild oben:
Der Säugling erhielt das homöopathische Konstitutionsmittel Lycopodium sowie einen individuell erstellen Ernährungs- und Pflegeplan.

Nach insgesamt 5 Monaten war die Haut vollkommen geheilt. Die Nachbehandlungszeit beträgt inzwischen 2,5 Jahre und die Haut des Kindes vollkommen gesund.

Fall 2 des Säuglings L.G., der im Alter von 8 Monaten mit der klinischen Diagnose Neurodermitis in meine Praxis kam.
Die juckenden, trockenen Ekzeme imponierten v.a. am Rücken, Brust, und Genitalbereich sowie an den beiden Handrücken.
Vor der Behandlung, siehe Bild oben:

Nach der Behandlung (4 Wochen später), sie Bild unten:
Der Säugling erhielt das homöopathische Konstitutionsmittel Graphites.
Nach drei Monaten gab es nochmals ein leichtes Rezidiv, welches schnell unter der
Gabe von Sulphur abheilte. Die Nachbehandlungszeit beträgt 3 Jahre; die Haut des Kindes ist bisher vollkommen gesund.

Baby-Sprechstunde

Einem Kind das Leben zu schenken, ist eine wunderbare Erfahrung. Ein geborenes Kind in seiner körperlichen und seelische-geistigen Entwicklung zu begleiten ist eine große Herausforderung für viele Eltern.
Die Klassische Homöopathie kann in der Behandlung der Kleinsten erstaunliche Resultate erzielen. Vor allem in der Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern ist es wichtig, dass die Medikamenten, die man ihnen gibt, keine schädlichen Nebenwirkungen verursachen, denn ihre Körper entwicklen sich noch. Hier bieten homöpathische Arzneien große Hilfe an.
In meiner Baby-Sprechstunde berate ich Sie gerne zu genannten Themen und verabreiche bei Bedarf eine homöopathische Arznei:
Schreibaby, Geburtstraumata, Schlafstörungen, Trinkschwäche, Zahnungsbeschwerden, Verdauungsprobleme, Wundsein, Tränenkanalstenose, Nackenschwäche, Hautausschläge, Stillprobleme, sowie Entwicklungsverzögerung und schwere Infektionen oder schlechte Immunabwehr stellen eine häufige Indikation in meiner Praxis dar.

Milcheiweißallergie - homöopathisch behandelt!

Ob eine Milcheiweißallergie vorliegt, kann nur ein Arzt mittels Blutanalyse herausfinden. Es wird ein sog. IgE-Wert (Antikörper) ermittelt.
Reagiert ein Allergiker auf Kuhmilcheiweiß, muss er normalerweise auf Ziegen-, Schaf- oder Stutenmilch ausweichen. Liegt eine generelle Milcheiweißallergie vor, dann kann er nur noch auf pflanzliche Produkte zurückgreifen – oder mittels einer tiefen homöopathischen Konstitutionsbehandlung seine Unverträglichkeit behandeln und damit beseitigen.
Bei der Behandlung wird der Blick v.a. auf den Patienten gerichtet und nicht nur
auf die Diagnose “Milchunverträglichkeit”.

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